Änderungen von A24 zu A24
| Ursprüngliche Version: | A24 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 12.09.2025, 23:57 |
| Neue Version: | A24 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 20.11.2025, 16:51 |
Kapiteltitel
Text
Von Zeile 3 bis 83:
Junge MenschenJunge Menschen verdienen Mitsprache, Raum und Perspektiven. In Bamberg gibt es viele engagierte Jugendliche, Auszubildende und Studierende – ihre Ideen und Bedürfnisse müssen in der Stadtpolitik ernst genommen werden. Wir setzen uns für ein Bamberg ein, in dem junge Menschen die PPolitik aktiv mitgestaltenmitgestalten und sich in der Stadt frei entfalten können.Junge Menschen beteiligenWir setzen auf ein ganzheitliches Konzept zur Jugendpartizipation, das die Mitwirkung junger Menschen verbindlich verankert, niedrigschwellig ermöglicht und aktiv fördert.Jugendparlament und Jugendkonferenz sollen parallel bestehen: könnenDas Parlament als gewähltes Gremium, die Konferenz als offenes Forum. Wir wollen, dass beide Gremien ein Antragsrecht im Stadtrat erhalten, damit die Anliegen Jugendlicher direkt sichtbar werden. Eine koordinierende Stelle in der Stadtverwaltung soll den Prozess begleiten, unterstützend zur Seite stehen und Jugendliche zur Beteiligung ermutigen.Mit einem Mentoring-Programm im Stadtrat bringen wir Jugendliche in direkten Austausch mit Stadträt:innen. So gehen wir einen kleinen Schritt hin zu einem Stadtrat, der die Altersverteilung in Bamberg abbildet.Wir setzen uns für ein jährliches Jugendbudget ein, das von Jugendlichen selbst verwaltet wird. Damit können sie eigene Projekte umsetzen – von der Skateanlage bis zur Konzertreihe - und Selbstwirksamkeit erfahren.Ernstgemeinte Beteiligung muss dort stattfinden, wo Jugendliche sind. Deshalb wollen wir eine digitale Beteiligungsplattform einführen, die niedrigschwellig, transparent und jugendgerecht gestaltet ist. Mit Umfragen, Abstimmungen und Feedback-Tools können junge Menschen ihre Meinung zu städtischen Vorhaben äußern – unkompliziert und ortsunabhängig. So holen wir junge Menschen dort ab, wo sie sind.Wir unterstützen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Kommunalwahlen. Bis dies landesrechtlich ermöglicht wird, wollen wir U-18-Wahlen in Schulen und Jugendzentren weiter stärken, um Demokratie erlebbar zu machen.Eine von acht Personen in Bamberg studiert. Der regelmäßige Austausch zwischen Studierendenschaft und Kommune ist daher eine zentrale Aufgabe der Stadt. Sie muss für Studierende genauso ansprechbar sein, wie für andere gesellschaftliche Gruppen. Wir setzen uns für ein „Forum Stadt & Studierende“ ein, in dem die Studierendenvertretung Anliegen und Ideen aus der Studierendenschaft direkt mit der Stadt besprechen kann.
Viele junge Menschen in Bamberg engagieren sich in zivilgesellschaftlichen Organisationen – ihre Stimmen müssen gehört werden. Gerade deshalb ist es für uns entscheidend, dass die Stadt eine aktive und verlässliche Bündnisarbeit vorantreibt.
Öffentlichen Raum und Kultur für alle zugänglich machen
Junge Menschen beteiligen
Wir unterstützen offene Räume für Jugendliche und Studierende ohne Konsumzwang. Diese sind dringend nötig: zum Treffen, Proben, Feiern und Vernetzen.
Wir fordern ein ganzheitliches Konzept zur Jugendpartizipation, das die Mitwirkung junger Menschen verbindlich verankert, niedrigschwellig ermöglicht und aktiv fördert!
Jugendparlament und Jugendkonferenz sollen parallel bestehen: Das Parlament als gewähltes Gremium, die Konferenz als offenes Forum. Beide Gremien erhalten ein Antragsrecht im Stadtrat, damit die Anliegen Jugendlicher direkt sichtbar werden. Eine koordinierende Stelle in der Stadtverwaltung soll den Prozess begleiten, unterstützend zur Seite stehen und Jugendliche zur Beteiligung ermutigen.
Mit einem Mentoring-Programm im Stadtrat bringen wir Jugendliche in direkten Austausch mit Stadträt:innen. So gehen wir einen kleinen Schritt hin zu einem Stadtrat, der die Altersverteilung in Bamberg abbildet.
Wir setzen uns für ein jährliches Jugendbudget ein, das von Jugendlichen selbst verwaltet wird. Damit können sie eigene Projekte umsetzen – von der Skateanlage bis zur Konzertreihe.
Ernstgemeinte Beteiligung muss dort stattfinden, wo Jugendliche sind. Deshalb wollen wir eine digitale Beteiligungsplattform einführen, die niedrigschwellig, transparent und jugendgerecht gestaltet ist. Mit Umfragen, Abstimmungen und Feedback-Tools können junge Menschen ihre Meinung zu städtischen Vorhaben äußern – unkompliziert und ortsunabhängig. So holen wir junge Menschen dort ab, wo sie sind.
Wir unterstützen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Kommunalwahlen. Bis dies landesrechtlich ermöglicht wird, wollen wir U-18-Wahlen in Schulen und Jugendzentren weiter stärken, um Demokratie erlebbar zu machen.
Eine von acht Personen in Bamberg studiert. Der regelmäßige Austausch zwischen Studierendenschaft und Kommune ist daher eine zentrale Aufgabe der Stadt. Sie muss für Studierende genauso ansprechbar sein, wie für andere gesellschaftliche Gruppen. Wir setzen uns für ein „Forum Stadt & Studierende“ ein, in dem die Studierendenvertretung Anliegen und Ideen aus der Studierendenschaft direkt mit der Stadt besprechen kann.
Viele junge Menschen in Bamberg engagieren sich in zivilgesellschaftlichen Organisationen – ihre Stimmen verdienen Gehör! Bündnisarbeit ist für uns zentral, um Mehrheiten für progressive Positionen in der Gesellschaft zu gewinnen – innerhalb wie außerhalb des Stadtrats. Die Kooperation mit Organisationen, die unseren Grundwerten widersprechen, schließen wir klar aus.
Wir wollen den Erhalt und Ausbau alternativer Kulturräume, stellen uns gegen das Club-Sterben und setzen uns für die Wiedereröffnung der Oberen Sandstraße 20 als Kulturraum ein.
Legale Flächen für Graffiti und kreative Gestaltung,etwa an Wänden unter Brücken oder an Stromkästen ,sollen Jugendlichen Raum zur kreativen Entfaltung geben.
Der öffentliche Raum muss attraktiv sein: mit Sitzgelegenheiten, Sportgeräten, und Tischtennisplatten, die gepflegt werden und zugänglich bleiben – nicht nur auf Spielplätzen.
Wir setzen uns für die Einrichtung eines Aktivspielplatzes als Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit, ähnlich der Jugendfarm Erlangen, ein.
Wir stellen uns gegen die Verdrängung junger Menschen von zentralen Orten. Fehlt es an Treffpunkten, so kommt es zur Überlastung der wenigen Stellen, an denen junge Menschen ohne Weiteres zusammenkommen können. Die Folge: Konflikte, die gar nicht sein müssen. Aufenthaltsflächen sollen in allen Stadtteilen mit attraktiver Möblierung entstehen. Die Stadt gehört uns allen!
Mobilität, Kultur und Leben bezahlbar machen
Angesichts dessen, dass Bund und Länder den Fortbestand des Deutschland-Tickets immer wieder in Gefahr bringen, setzen wir uns für ein Jugendticket für den ÖPNV oder ein Mobilitätsbudget ein, damit sich junge Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen frei in der Stadt bewegen können.
Wir setzen uns ein für bezahlbaren Wohnraum für Studierende, in enger Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk, und den Ausbau studentischer Kulturförderung durch Zuschüsse und Kooperationen, um Teilhabe am städtischen Leben für alle Studierenden zu ermöglichen.
Öffentlichen Raum und Kultur für alle zugänglich machen
Ausbildung zukunftsfähig gestalten
Offene Räume für Jugendliche und Studierende sind dringend nötig: zum Treffen, Proben, Feiern und Vernetzen – ohne Konsumzwang!
Wir unterstützen den Erhalt und Ausbau alternativer Kulturräume, stellen uns gegen das Club-Sterben und setzen uns für die Wiedereröffnung der Oberen Sandstraße 20 als Kulturraum ein.
Legale Flächen für Graffiti und kreative Gestaltung – etwa an Wänden unter Brücken oder an Stromkästen – sollen Jugendlichen Raum zur kreativen Entfaltung geben.
Der öffentliche Raum muss attraktiv sein: mit Sitzgelegenheiten, Sportgeräten, und Tischtennisplatten, die gepflegt werden und zugänglich bleiben – nicht nur auf Spielplätzen.
Wir stellen uns gegen die Verdrängung junger Menschen von zentralen Orten. Fehlt es an Treffpunkten, so kommt es zur Überlastung der wenigen Orte, an denen junge Menschen ohne Weiteres zusammenkommen können. Die Folge: Konflikte, die gar nicht sein müssen. Aufenthaltsflächen sollen in allen Stadtteilen mit attraktiver Möblierung entstehen. Die Stadt gehört uns allen!
Die Stadtverwaltung, die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen müssen für Auszubildende attraktive Arbeitgeber bleiben und ihre Angebote weiter ausbauen. Die Stadt ist darauf angewiesen, neue Fachkräfte zu gewinnen, die den Wandel vor Ort mitgestalten. Deshalb setzen wir uns für einen unkomplizierten Einstieg in die Ausbildung, ein respektvolles Arbeitsklima, flexible Arbeitsbedingungen und echte Aufstiegschancen für Berufseinsteigende ein.
Als große Ausbildungsbetriebe der Region tragen die Stadtverwaltung und die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen besondere Verantwortung: Sie müssen auch in den Berufsfeldern ausbilden, die für die ökologische und soziale Transformation unverzichtbar sind – von Umwelttechnologien in Kreislauf- und Abfallwirtschaft bis Energiemanagement und Klimaschutz. So wird die berufliche Ausbildung zu einem Herzstück des Wandels.
Mobilität, Kultur und Leben bezahlbar machen
Angesichts dessen, dass Bund und Länder den Fortbestand des Deutschland-Tickets immer wieder in Gefahr bringen, setzen wir uns für ein Jugendticket für den ÖPNV oder ein Mobilitätsbudget ein, damit sich junge Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen frei in der Stadt bewegen können.
Wir setzen uns ein für:Bezahlbaren Wohnraum für Studierende, in enger Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk, und den Ausbau studentischer Kulturförderung durch Zuschüsse und Kooperationen. Um Teilhabe am städtischen Leben für alle Studierenden zu ermöglichen.
Ausbildung zukunftsfähig gestalten
Die Stadtverwaltung, die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen müssen für Auszubildende attraktive Arbeitgeber bleiben und ihre Angebote weiter ausbauen. Die Stadt ist darauf angewiesen, neue Fachkräfte zu gewinnen, die den Wandel vor Ort mitgestalten. Deshalb setzen wir uns für einen unkomplizierten Einstieg in die Ausbildung, ein respektvolles Arbeitsklima, flexible Arbeitsbedingungen und echte Aufstiegschancen für Berufseinsteigende ein.
Als große Ausbildungsbetriebe der Region tragen die Stadtverwaltung und die städtischen Tochterunternehmen und Beteiligungen besondere Verantwortung: Sie müssen auch in den Berufsfeldern ausbilden, die für die ökologische und soziale Transformation unverzichtbar sind – von Umwelttechnologien in Kreislauf- undAbfallwirtschaft bis Energiemanagement und Klimaschutz. So wird die berufliche Ausbildung zu einem Herzstück des Wandels.